
Vortrag: Rituelle und sexualisierte Gewalt an Kindern
Auszüge aus dem Referat zum Thema „Rituelle und sexualisierte Gewalt an Kindern“ anlässlich der „DISkurs“ Fachtagung am 20.9.2026 im Kursaal von Bad Mergentheim.
von MANFRED PAULUS, Erster Kriminalhauptkommissar a.D., Ulm
Es ist ein Thema, das in die Abgründe menschlichen Daseins führt, ins Dunkel hinter so manchen glitzernden Fassaden. Es geht um organisierte und sich fortsetzende physische und psychische Gewalt, begangen an den Hilflosesten und Schwächsten, an Kindern.
Die Täter agieren zumeist in bewusst sehr klein gehaltene Gruppierungen, denn sie wissen, jeder Mitwisser kann zur Gefahr werden und sie benutzen religiöse, pseudoreligiöse oder ideologische Begründungen, um Gewaltausübung zu rechtfertigen, um zu erniedrigen, zu quälen und auch um zu töten.
Es gibt aber auch internationale Netzwerke von online-Sadisten, die in Internet-Foren gezielt nach kindlichen Opfern suchen, geschickt deren Vertrauen erschleichen, um sie dann zu nötigen, zu erpressen und zu sexuellen Handlungen zu zwingen. Die aber auch zum Verletzen oder Töten Dritter anleiten, zu Selbstverletzungen auffordern oder ihr Gegenüber zur Selbsttötung überreden. Cybergrooming, Cybermobbing, Livestreaming und das Erpressen mit Nacktaufnahmen sind ihre perfiden Methoden.
«Rituelle und sexualisierte Gewalt wird heute auch mit dem Computer ausgeübt.
Immer mehr und immer öfter wird mit dem Computer getötet.»
Rituelle Gewalt, begangen an Kindern, ist häufig mit sexualisierter Gewalt verknüpft. Sie wird gern und oft ideologisch begründet und gerechtfertigt, was sich an gern und viel benutzten Schlagwörtern der Täter erkennen lässt:
Wir lieben Kinder, die sogenannten Normalen aber schlagen sie.
Wir sind wichtiges Bindeglied zwischen Eltern und Kind.
Nicht wir sind pervers, sondern die Gesellschaft, in der wir leben und die uns verfolgt...
Zeuginnen und Zeugen sexuell motivierter oder sexualisierter Gewalt werden unangenehm berührt.
Man will diese Kriminalität nicht wahrnehmen und man will sie nicht wahrhaben.
Hinweise werden nur allzu oft ignoriert, verdrängt, bewusst oder unbewusst falsch interpretiert und verschwiegen. Es ist eine Kultur des Wegschauens und Schweigens, die diese Kriminalität begünstigt und trägt. Diese verringert das Risiko für die Täter und führt dadurch zu einem vermehrten Kriminalitätsaufkommen und dazu, dass unzählige Vergehen und Verbrechen im Dunkelfeld verbleiben.
In einem Dunkelfeld, das im Bereich ritueller Gewalt so groß ist, dass bis heute bezweifelt wird, ob es sie überhaupt gibt.
Es gibt sie,
wie neben vielen anderen Enthüllungen ein zurückliegendes, von der Kriminalpolizei Ulm in Zusammenarbeit mit Schweizer Polizeidienststellen geführtes Ermittlungsverfahren eindrucksvoll belegt.
Es handelte sich dabei um ein sehr komplexes und aufwändiges, über mehrere Jahre hinweg geführtes Ermittlungs- und Strafverfahren gegen eine europaweit nach Kindern jagende pädokriminelle Bande, die als solche enttarnt und zerschlagen wurde.
Ein erster Hinweis auf diese Tätergruppierung ergab sich durch einen Zufallsfund.
Es war ein handgeschriebener Brief mit außergewöhnlichem Inhalt, der bei einer Wohnungsdurchsuchung bei einem 60-jährigen, als arbeitsscheu und heruntergekommen geltenden Deutschen aufgefunden wurde und unter anderem folgendes zum Inhalt hatte:
- TRIGGERWARNUNG - Brieftext
Lieber H.,
wie du weißt, neige ich zum Sadismus.
Ich will und werde meine Lolitas und Lustbengel wie Schweine im Stall halten,
nackt und angekettet an Nasenringen,
sie müssen wie Schweine aus dem Trog fressen
und sexuell jederzeit zur Verfügung stehen.
Ich werde sie zureiten wie einst die Bojaren ihre Leibeigenen im zaristischen Russland...
H. wurde in dem Schreiben dann auch noch dazu aufgefordert, bei der Suche nach geeigneten „Lolitas“ und „Lustbengeln“ behilflich zu sein und er wurde darauf hingewiesen, dass für den Todesfall eines der Kinder rechtzeitig Vorsorge für eine unauffällige Entsorgung der Leiche zu treffen sei.
Die nach Sicherstellung des Schreibens eingeleiteten Ermittlungen ergaben, dass es sich bei dem ungewöhnlichen Schreiben nicht nur um eine ernst zu nehmende Absichtserklärung, sondern um ein Vorhaben handelte, das bereits im Gange war.
So war ein abgelegenes Gehöft zur „Haltung“ der Kinder ausgesucht und im fernen Mazedonien war die auf einer Tomatenplantage schuftende, alleinerziehende Mutter dabei, einen ihrer Söhne im Vorschulalter für die Reise nach Deutschland vorzubereiten.
Die Abreise dieses (wie sich später herausstellte von dem 60-jährigen H.) mit List und falschen Versprechungen angeworbenen Kindes in Skopje und dessen Ankunft in München standen bereits fest.
Zudem war ein weiteres Kind fest zugesagt.
Wer aber war der Verfasser des Briefs, wer war der Mann mit den sadistischen Fantasien und Plänen?
Es handelte sich bei ihm um einen Arzt, der in einer bayerischen Kleinstadt eine gut gehende Hausarztpraxis betrieb und der auch als Kommunalpolitiker anerkannt und erfolgreich war. Man kannte und man achtete ihn.
Erwachsene wie Kinder grüßten ihn ehrfurchtsvoll, begegneten sie ihm auf der Straße.
Der scheinbar über jeden Zweifel Erhabene saß jeden Sonntag in der vordersten Reihe der Kirchenbänke.
Der Geachtete und Verehrte aber führte ein perfekt organisiertes Doppelleben. Niemand ahnte oder wusste von seinen geheimnisvollen Verbindungen zu diesem heruntergekommenen H., der so gar nicht zu ihm passen wollte.
Und H., der mit einer Bauernschläue ausgestattet war, die ihresgleichen sucht, war seit Jahren eng mit der Bande Pädokrimineller verbunden, die dann ins Visier der deutschen und Schweizer Ermittler geriet.
Er war es, der es wie kein anderer verstand, Kinder mit List und Tücke anzulocken und anzuwerben und der Bande zuzuführen. Und dafür ließ er sich von den zumeist wohlhabenden Bandenmitgliedern fürstlich entlohnen.
Herausragender Akteur, Denker und Lenker der Bande war ein Schweizer Unternehmer, der im Rahmen einer „Arbeitsgemeinschaft Pädophilie“ fortgesetzt Sex mit Kindern rechtfertigende und weltweit verherrlichende Schriften verfasste und versandte und zudem im dringenden Verdacht stand, massenhaft kinderpornografische Produkte herzustellen und zu vertreiben.
Zugehörig oder eng verbunden mit ihm und der Tätergruppierung waren zudem ein namhafter niederländischer Rechtswissenschaftler und ein niederländischer Arzt. Beide waren bekennende Pädosexuelle und galten als die „Chefideologen“ der Bande. Auch sie verfassten zahlreiche Sex mit Kindern verherrlichende Schriften, die europaweit vertrieben wurden.
Kaum waren die erforderlichen Maßnahmen getroffen, um das sadistische Vorhaben des Mediziners aus dem Bayerischen noch rechtzeitig zu stoppen und Unvorstellbares inmitten unserer doch so geordneten und rechtsstaatlichen Gesellschaft zu verhindern, waren weitere Sofortmaßnahmen zu treffen.
Denn H. gestand nach gutem Zureden, dass sich der Schweizer Unternehmer sowie die beiden Herren aus den Niederlanden und weitere Mitglieder der Bande zur fraglichen Zeit in einem Chalet in den Graubündener Bergen aufhielten und dass sie dort drei kleine Jungen aus Dresden in ihren Fängen hätten. Drei Jungen, die er selbst mit seinem langjährigen Freund, dem Schweizer Unternehmer angeworben habe.
Weil zeitgleich bekannt wurde, dass ein außergewöhnlich brutales kinderpornografisches Produkt (ein Snuff-Film - „Snuff“ steht für Auslöschen, für Töten eines Kindes) aus der Produktionsstätte des Schweizers stammen soll und der grauenvolle Inhalt dieses Films von einigen Bandenmitgliedern begeistert zu Kenntnis genommen wurde, war nicht auszuschließen, dass auch den Dresdener Kindern Schlimmstes drohen könnte. Die Umtriebe in den Bergen wurden jedoch umgehend beendet und die Kinder wurden befreit.
Insgesamt führten die Ermittlungen im Rahmen dieses Verfahrens zu einem Anfangsverdacht gegen über 4000 Personen weltweit, allein gegen über 60 Deutsche wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts sexueller Gewaltdelikte, begangen an Kindern eingeleitet.
Der Sadist aus Bayern wurde wegen der Vorbereitung der geplanten Verbrechen zu einer hohen Geldstrafe verurteilt. Seine Vorhaben aber wurden stadtbekannt und er war damit ruiniert.
H., der Arbeitsscheue wurde wegen seiner aktiven Teilnahme an verschiedenen Verbrechen (das Anwerben des Kindes in Mazedonien wie das der Dresdener Kinder) zu zwei Jahren Haft im Gefängnis für ältere Menschen in Singen am Hohentwiel verurteilt.
Der Schweizer Pädokriminelle und Kinderpornoproduzent wird wegen seinen zurückliegenden kriminellen Aktivitäten bis heute „lebenslänglich verwahrt“.
Zu wie vielen und zu welchen Urteilen es gegen weitere Angehörige der Tätergruppierung und zu Kontaktpersonen dieser pädokriminellen Vereinigung weltweit kam, ist nicht bekannt.
Es mag verwundern, dass es nahezu ausschließlich Jungen und nicht Mädchen sind, die den Tätern im beschriebenen Verfahren zum Opfer fielen, Zeigen doch alle Statistiken, dass es bis zu 75 % Mädchen und allenfalls 25 % Jungen sind, die Opfer von sexueller Gewalt werden (2025 laut Bundeskriminalamt in Deutschland 74% Mädchen). Diese Zahlen bilden aber nur das Hellfeld ab und sie könnten trügen. Sie könnten deshalb trügen, weil sexueller Gewalt an Jungen anders wahrgenommen wird als die an Mädchen. Und weil das Dunkelfeld bei Jungen erheblich größer sein könnte.
Ein Beispiel für diese unterschiedliche Wahrnehmungsbereitschaft:
Meine Frage an Studierende an der Hochschule für Polizei in Baden-Württemberg, ob ein Ermittlungsverfahren einzuleiten sei, wenn ein Hinweis besagt:
Eine 35-jährige, alleinerziehende Mutter lebt in beengten Wohnverhältnissen und schläft jede Nacht mit ihrem 12-jährigen Sohn im gleichen Bett...,
wurde nahezu einstimmig mit „Nein!“ beantwortet.
Auf die Frage:
Ein 35-jähriger alleinerziehender Mann lebt in beengten Wohnverhältnissen und schläft jede Nacht mit seiner 12-jährigen Tochter im gleichen Bett...,
antworteten dagegen nahezu alle Studierenden mit „Ja!“.
Es könnten also viel mehr Jungen sexueller und sexualisierter (auch ritueller) Gewalt zum Opfer fallen als das Hellfeld zeigt und mit statistischen Zahlen nachgewiesen wird. Das Dunkelfeld könnte bei Jungen ungleich größer sein als es bei Mädchen ist.
Es mag auch verwundern, dass es in hohem Maße Akademiker sind, die im beschriebenen Verfahren zu Tätern wurden. Und tatsächlich scheinen Akademiker bei den Tätern, die Kinder sexuell motiviert angreifen oder ihnen sexualisierte Gewalt antun, alles andere als unterrepräsentiert zu sein.
Auch dafür gibt es eine Begründung, die sich aus den Vernehmungen einschlägig Beschuldigter ergibt:
Es gibt kriminalistischen wie sexualwissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge Täter, die situationsmotiviert handeln (allein die Gelegenheit und Verfügbarkeit eines Kindes ist ausschlaggebend dafür, dass es zu einer Tat kommt).
Und es gibt sexuell auf Kinder (fast immer auf ein bestimmtes Geschlecht und auf eine ganz bestimmte Altersstufe) fixierte Täter. Dieser sexuell auf Kinder fixierte Tätertyp erkennt sehr früh (zumeist während oder kurz nach seiner Pubertätsphase), dass er anders ist als Andere, dass seine sexuelle Orientierung zu Kindern hingeht. Und er erfährt auch sehr früh, dass dieses Wollen oder Tun von seinem Umfeld und von der Gesellschaft nicht akzeptiert, sondern zutiefst verachtet und zudem strafrechtlich verfolgt wird. Das führt bei ihm zum Bedürfnis, sich bestmöglich vor Verdacht und Enttarnung zu schützen.
Auf der Suche nach Mitteln und Möglichkeiten, seine sexuelle Präferenz für Kinder zu verbergen, macht er dann eine weitere, oft sein ganzes Leben prägende Entdeckung:
Der beste Schutz vor Verdacht und Enttarnung ist gesellschaftliche Achtung.
Menschen, die Achtung und Anerkennung genießen, sind grundsätzlich weniger verdächtig als solche, die nicht oder nur wenig geachtet und anerkannt sind. Akademiker sind weniger verdächtig als Hilfsarbeiter oder Arbeitslose. Und wer am Sonntag in der vordersten Reihe der Kirchenbänke Platz nimmt, ist weniger verdächtig als derjenige, der nie zur Kirche geht....
Also streben sexuell auf Kinder Fixierte nach Anerkennung und Achtung und machen dabei nicht selten beruflich steile Karrieren. Karrieren, die dann häufig in akademischen Bereichen und Berufsfeldern enden.
Wer aber sind die Opfer?
Besonders gefährdet sind grundsätzlich alle nicht oder nicht ausreichend geschützte Kinder.
Und um diese Kriminalität richtig einzuordnen und Missverständnisse zu vermeiden:
Die mit Abstand größte Gefahr droht Kindern in ihrem vertrauten sozialen Nahfeld.
Sie kennen den Täter zumeist und sie vertrauen ihm.
Es gibt sie aber, die Fremdtäter, wie das beschriebene Verfahren zeigt. Und diese jagen bevorzugt nach alleingelassenen Straßenkindern, nach denen kein Hahn mehr kräht oder nach allein reisenden und allein gelassenen Flüchtlingskindern. Sie jagen nach Kindern in Armut und in Elendsvierteln, wie es sie vor allem im Südosten Europas gibt. In Ghettos und Stadtrandvierteln, wo Kinder Klebstoff schnüffeln und Drogen konsumieren, um ihr schweres Leben zu ertragen. Sie jagen bevorzugt und mit Erfolg nach den Kindern anhaltend benachteiligter, diskriminierter, marginalisierter und brutal ausgegrenzter Minderheiten. Nach den Ärmsten der Armen, nach den Kindern der Roma zum Beispiel. Es gab in der Vergangenheit und es gibt bis heute immer wieder Hinweise darauf, dass Roma-Kinder zu Opfern sexueller und sexualisierter Gewalt werden. Auf Straßen- und Babystrichen, in Wien, in Zürich, in Berlin oder im deutsch-tschechischen Grenzgebiet.
Roma-Kinder sind aber mit den gleichen Hoffnungen und Träumen geboren wie unsere Kinder auch. Und mit den gleichen Rechten dazu. Die aber werden ihnen verwehrt. Anhaltend und ohne, dass dies zu einem Aufschrei führen würde.
Eine Gesellschaft, die Kinder aber anhaltend so erbarmungslos ausbeutet und im Stich lässt, verliert das Recht, sich rechtsstaatlich oder zivilisiert zu nennen.
Manfred Paulus
Erster Kriminalhauptkommissar a.D.
Zum Autor
Manfred Paulus, Erster Kriminalhauptkommissar a.D., wurde 1943 geboren und trat 1963 in den Polizeidienst ein. Er leitete lange Jahre das Dezernat Sexualdelikte bei der Kriminalpolizei Ulm. Seine jahrzehntelange Erfahrung im Bereich der Rotlichtkriminalität, des Frauen- und Kinderhandels und der Pädokriminalität macht ihn zu einem ausgewiesenen Fachmann auf diesem Gebiet. Im Auftrag der Europäischen Kommission folgte er den Spuren der Menschenhändler in die Herkunftsländer der verschleppten Frauen und Kinder nach Osteuropa.
Seit 2000 lehrte er an verschiedenen Polizeihochschulen. Nunmehr im Ruhestand, nutzt er die Möglichkeit, als international anerkannter Fachmann im Bereich des Menschenhandels, der (Zwangs-)Prostitution und der Organisierten Kriminalität seine Expertise auch als Referent und Buchautor weiterzugeben. Dazu gehören auch Präventionsprojekte speziell in den osteuropäischen Ländern. Für sein Engagement gegen Menschenhandel erhielt Manfred Paulus 2020 das Deutsche Bundesverdienstkreuz.
Sein neustes Buch:
Verkaufte Menschen
Menschenhandel, Sexsklaverei und Prostitution – Themen, denen man lieber ausweicht. Vielleicht auch, weil man glaubt, sie beträfen vor allem andere Länder und hätten mit unserer eigenen Gesellschaft wenig zu tun.
Manfred Paulus widerspricht dieser Vorstellung mit der Realität. In seinem neuen Buch gibt er Einblick in die Ergebnisse jahrzehntelanger nationaler und internationaler Ermittlungsarbeit im Bereich der Sexualdelikte und der Rotlicht-kriminalität sowie seiner Präventionsarbeit in Ost- und Südeuropa.
Im Mittelpunkt stehen die Roma – eine Bevöl-kerungsgruppe, deren Schicksal im Zusammen-hang mit Menschenhandel und sexueller Ausbeutung bis heute viel zu wenig wahrge-nommen wird. Der Europarat zählte 2011 rund zwölf Millionen Roma in Ost- und Südeuropa.
Faktentreu, sorgfältig recherchiert und getragen von der Überzeugung der gleichen Würde jedes Menschen, beschreibt Manfred Paulus eine Realität, die erschüttert und zum Nachdenken zwingt.
Dieses Buch gibt Menschen eine Stimme, die sonst kaum gehört werden.


Tut um Gottes Willen etwas Tapferes!
Ulrich Zwingli, Schweizer Reformator
Tut um Gottes Willen etwas Tapferes!
Ulrich Zwingli, Schweizer Reformator

Weitere News
Sophie Winterfeld
8. Okt. 2026

Fachbuch: Trauma und Dissoziation durch organisierte Gewalt
Hilfreich behandeln und begleiten bei gezielt erzeugter Dissoziativer Identitätsstörung.
Wie können Menschen mit gezielt erzeugter Dissoziativer Identitätsstörung nach organisierter Gewalt sicher begleitet werden? Sophie Winterfeld verbindet ihre fachliche Expertise als Psychologin mit ihrem eigenen Erfahrungswissen als Betroffene. Praxisnah zeigt sie, wie komplexe innere Strukturen verstanden und Wege zu nachhaltiger Veränderung eröffnet werden können.
weiterlesen >>
CARA informiert
8. Okt. 2026

Hilfsfonds «Therapie-Support»
Viele ORG-Opfer haben keinen Zugang zu Therapie, die sie dringend benötigen würden. Einerseits mangelt es an geschulten Fachpersonen, die Kapazität haben für diese schwertraumatisierten Menschen und andererseits wird nicht jede Therapieform von der Krankenkasse bezahlt. Der Verein CARA springt hier in die Bresche – und bittet um Ihre Mithilfe. Lesen Sie, wie Daisy* geholfen wird.
weiterlesen >>
Verein Wellenbrechen
8. Okt. 2026

Auszeithaus für Opfer organisierter, sexualisierter Gewalt
Unter der Trägerschaft unseres Vereins Wellen brechen e.V. haben wir ein Auszeithaus für solche Menschen gegründet, die Opfer von organisierter, sexualisierter und institutioneller Gewalt, häufig seit der Kindheit, geworden sind und Trauma bedingt unter einer Dissoziativen Identitätsstörung (DIS) leiden.
weiterlesen >>
CARA informiert
8. Okt. 2026

Royal College of Psychiatrists (Grossbritanien) entschuldigt sich bei Betroffenen
Das Royal College of Psychiatrists (RCPsych) hat mit einem Positionspapier (Aug. 2026) zu sexuellem Kindesmissbrauch einen bedeutenden, selbstkritischen Wendepunkt in der psychiatrischen Versorgung eingeleitet. Es räumt explizit institutionelles Versagen ein, entschuldigt sich bei den Betroffenen und fordert einen radikalen Strukturwandel für eine traumainformierte Versorgung.
weiterlesen >>
CARA informiert
8. Okt. 2026

TRAUMALITY: Der Film, den ich mir damals gewünscht hätte
Ein Dokumentarfilm in Spielfilmlänge, der unser Verständnis von psychischer Gesundheit hinterfragt.
In TRAUMALITY zeigt Ton Mazzone, was auch viele ORG-Betroffene erleben. Sie suchen verzweifelt nach Fachpersonen, die ihnen helfen, ihre Krankheitssymptome und deren Auswirkungen auf ihren Alltag einzuordnen und ihnen echte Hilfestellungen anbieten. Leider erfahren auch sie viel zu selten, dass nicht sie das Problem sind, sondern die ungelösten Traumata, die sie erlebt haben.
weiterlesen >>

CARA – Care About Ritual Abuse
Gemeinnütziger Verein, der auf christlichen Grundwerten basiert, politisch und konfessionell neutral arbeitet und sich durch Spenden finanziert. Der Verein CARA ist in allen deutschsprachigen Kantonen als gemeinnützig und steuerbefreit anerkannt.
Verein CARA
Postfach
CH-8401 Winterthur

