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Interessenvereinigung zur Aufklärung und Vernetzung 

gegen organisierte sexualisierte und rituelle Gewalt

Interessenvereinigung zur Aufklärung und Vernetzung 

gegen organisierte sexualisierte und rituelle Gewalt

Eine denkwürdige Veranstaltung

Aktualisiert: 20. Dez. 2023

Der Verein CARA veranstaltete im November 2023 eine Infoveranstaltung mit Schriftstellerin und Filmemacherin Liz Wieskerstrauch.

Dort stellte sie ihren Dokumentarfilm „Die Seele brennt – Annäherung an eine multiple Persönlichkeit“ vor. Lesen Sie hier das Feedback zweier Teilnehmerinnen.


Liz Wieskerstrauch stellt uns ihren Dokumentarfilm „Die Seele brennt – Annäherung an eine multiple Persönlichkeit“ vor. Obschon der Film bereits vor 22 Jahren herauskam, hat er nichts an Aktualität und Aussagekraft eingebüsst.






Feedback zum Film von einer Heilpädagogin verfasst:

Sehr feinfühlig befragt und begleitet Liz Wieskerstrauch im Film eine junge Frau namens Robin*, die an einer DIS (dissoziative Identitätsstörung, ehemals multiple Persönlichkeitsstörung) leidet. In verschiedenen Alltagssituationen sehen wir Robin u.a. in der Interaktion mit ihrer Tochter und mit ihrer Lebensgefährtin. Sowohl beim Zuschauen als auch durch die Interviews mit Robin wird einem bewusst, wie sehr die Identitätsstörung in alle Bereiche des Lebens greift.


Es ist eindrücklich mitzuerleben, wie die verschiedenen Innenpersonen der Protagonistin zum Teil ganz spontan und unverblümt in den Vordergrund geraten. Beim Entenfüttern und auf der Schaukel zeigen sich beispielsweise kindliche Persönlichkeitsanteile während in anderen Momenten eine eindeutig maskuline Seite zum Vorschein kommt. Verhalten, Mimik, Stimme, Ausdrucksweise – alles verändert sich mit dem Hervortreten der jeweiligen Innenperson.

So erfahren wir nicht nur einiges vom Innenleben von Robin, wir bekommen auch eine Ahnung davon, wie ihre Persönlichkeit als Kind durch tiefgreifende seelische Manipulation und körperliche Gewalt zersplittert wurde. Dass von Tätern damit gezielt eine Hörigkeit, ein blinder Gehorsam herbeigeführt wurde, wird aus den Aussagen eines ihrer kindlichen Anteile klar: „Mein Papa hat mich längst zur Frau gemacht. Das war der schönste Moment. Da bin ich wichtig geworden.“ Dem Film folgt eine angeregte Diskussionsrunde, in der Liz Wieskerstrauch Fragen aus dem Publikum beantwortet. Sie betont dabei, dass sie dies als Filmautorin und nicht als Therapeutin mache.


Im zweiten Teil der Veranstaltung bekommen wir erste Ausschnitte ihres neusten Filmprojektes mit dem Arbeitstitel „Blinder Fleck“ zu sehen: Mehrere Betroffene von organisierter, ritualisierter Gewalt erzählen von ihren Kindheitserlebnissen. Auch wenn man sich schon länger mit dem Thema auseinandersetzt, ist es immer wieder erschreckend, mit solchen Lebensgeschichten konfrontiert zu werden. Zusätzlich betroffen macht aber auch der Umstand, dass das Schicksal solcher schwerst traumatisierter Menschen oft unter dem Radar der Öffentlichkeit bleibt.


In den Medien weht derzeit ein rauer Wind, wenn es um die Berichterstattung zu Kindesmissbrauch in organisierten Gewaltstrukturen geht. Wer den Betroffenen Glauben schenkt und sich öffentlich dazu äussert, wird als unseriös oder gar als Verschwörungstheoretiker bezeichnet. Auf die Frage, ob sie nicht befürchtet, mit ihrem neusten Film selbst diskreditiert zu werden und einen Reputationsschaden in der Filmbranche zu erleiden, antwortet Liz Wieskerstrauch: „Dass man bei diesem Thema der Berichterstattung mit Dreck beworfen wird, ist nichts Neues. Ich habe nichts zu verlieren und werde mich bestimmt nicht davon abbringen lassen, diesen Film zu machen.“


Es bleibt zu hoffen, dass die nötigen finanziellen Mittel zusammenkommen und der Film in absehbarer Zeit fertiggestellt werden kann, damit noch viele Menschen erfahren, dass auch in unseren Breitengraden Kinder Entsetzliches erleiden – oft von der Öffentlichkeit ungehört und unbeachtet. Der Film könnte ihnen eine Stimme geben und dazu beitragen, dass ein „Blinder Fleck“ unserer Gesellschaft zunehmend in den Fokus gerückt wird.

(Autorin ist der Redaktion bekannt)


Feedback zum Film von einer Fachperson der psychiatrischen Spitex verfasst:


Der Film „Die Seele brennt“ von Liz Wieskerstrauch zeigt auf eindrückliche und erschütternde Weise, welche Spuren die unfassbaren Verbrechen von Organisierter Ritueller Gewalt an Menschen hinterlassen. Jeder Mensch sollte diesen Film sehen und endlich begreifen, dass es ORG gibt, auch bei uns, trotz anderslautenden Informationen in den Medien. Diese traumatisieren die ORG-Erfahrenen erneut, erschweren den Heilungsprozess und verhindern die Wahrheitsfindung.


Für mich stellt sich schon länger die Frage weshalb die Mainstream-Medien so sehr daran interessiert sind, das Thema Organisierte Rituelle Gewalt oder Satanisch Rituelle Gewalt als nicht existent zu verbreiten, wo es doch schon so lange bewiesen ist, dass es das gibt. Daher empfehle ich selber zu recherchieren und sich unabhängig von öffentlich-rechtlich Medien zu informieren.

(Autorin ist der Redaktion bekannt)


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