Interessenvereinigung zur Aufklärung und Vernetzung 
gegen rituellen Missbrauch und organisierte Gewalt 

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ZUM THEMA

«...denn ich will Wasser in der Wüste und Ströme in der Einöde geben...» (Jesaia 43.20b)

Eine Oase bietet Lebens- und Erholungsraum, spendet Wasser und ist ein Ort der Begegnung und Erfrischung. 
In diesem Sinne bieten wir regelmässig den sogenannten Oase-Treff an, um gemeinsam Zeit miteinander zu verbringen. Mit Berichten, Liedern, Gesprächen und einem feinen Imbiss wird der Treff bereichert und soll nebst ermutigender Gemeinschaft dazu beitragen, dass wir gestärkt in den Alltag zurückkehren.

Insbesondere Betroffene, aber auch ihre Partner/Partnerinnen, Begleitpersonen und CARA-Freunde/Freundinnen sind ganz herzlich dazu eingeladen. 

Wir freuen uns sehr auf Dich und auf eine erfrischende Gemeinschaft.
Daniel Jordi und Team

ORGANISIERTE RITUELLE GEWALT –
Einblick in finstere Parallelwelten

Leitung:

  • Fritz Bamert, Präsident Verein CARA
     

ReferentInnen:

  • Grusswort Ruth Mauz,
    Günderin von Verein CARA

  • PH.D. Michael Großklaus,
    ehemaliger Polizist, Theologe und promovierter Psychologe

  • Manfred Paulus, Erster Kriminalhauptkommissar a.D. Ulm​ und Buchautor

  • Zwei Betroffene
     

Themen:

  • Einblick in die Welt Ritueller Gewalt – das Leben im Kult

  • Folgen wiederholter Gewalt

  • Wege und Irrwege in Therapie und Begleitung

  • Erkennungsmerkmale bei Kindern und Erwachsenen

  • Aussagen bei der Polizei – Schwierigkeiten und Chancen

  • Ausstieg aus der Welt Ritueller Gewalt – das Leben danach

  • Posttraumatische Belastungsstörungen
    als Folge ritueller Gewalt

  • Dissotiative Störungen als Folge Ritueller Gewalt

  • False Memory Syndrom

  • Zwei Erfahrungsberichte

Samstag, 26. Juni 2021 

Samstag, 26. Juni 2021

09:00 - 16:00 Uhr

 

GATE 27

Auditorium

Theaterstrasse 27b

8400 Winterthur

Seminarkosten: CHF 130.- 
inkl. Begrüssungskaffee und Mittagsimbiss
 

Anmeldung bis 20. Juni 2021

Wir werden uns nach den aktuellen Corona-Schutzmassnahmen richten.

Konto: 

IBAN: CH35 8069 0000 0048 9427 1

BIC/Swift: RAIFCH22690
 

Twint:

Tagesseminar Flyer

Veranstaltungsflyer

ANMELDUNG

Vielen Dank! Nach Eingang der Zahlung werden wir die Anmeldung bestätigen.

Auszüge eines Berichtes einer Teilnehmerin

vom Tagesseminar am 21. November 2020 

Rituelle Gewalt gilt heute als bestätigt. Dabei handelt es sich um ein hochprofessionelles, organisiertes, weit verbreitetes, funktionierendes System einer geschützten Parallelwelt mit einer erschreckenden Häufigkeit bzw. Verbreitung. Erfreulicherweise beginnen immer mehr Menschen, das Schweigen zu brechen und das Interesse, sich diesem dunklen Thema anzunehmen, wächst.  

Nach einer Pause folgte die berührende und erschütternde Erzählung einer betroffenen Frau. Sie beschrieb ihr Leben, die dunkle Parallelwelt in einem Kult, in dem ihre Familie aktiv war, ihren Ausstieg und wie es ihr heute gelingt, mit ihrer Vergangenheit zu leben. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an diese mutige Frau!

Nach einer Nachmittagspause führte die Geschäftsführerin vom Verein CARA, Fabiola Pfäffli, das eindrückliche Interview mit einer weiteren mutigen Frau, die Rituelle Gewalt überlebt hat. Im Gespräch erzählte diese offen von ihrer dunklen Kindheit und der darauffolgenden Drogensucht. Auch beschrieb sie, wie ihr der Ausstieg aus dem Kult gelungen war, was ihr dabei Hoffnung und Kraft schenkte und wie sie es heute schafft, ihr Leben mit allen Hochs und Tiefs zu meistern. Auch ihr ein herzliches Dankeschön für ihren Mut!

Gegen Ende des Tagesseminars trat eine Frau aus dem Publikum hervor. Es war ihr offenbar, als langjährige Fachperson im Bereich Kindesschutz, ein grosses Anliegen, erstmals öffentlich das Schweigen zu brechen. Sie bedankte sich in einem Brief bei allen Menschen, die den Mut haben, hin- statt wegzuschauen.

Auch wenn dieses dunkle Thema einem die Luft nehme und sprachlos mache, brauche es unsere aller Stimmen, um den Teufelskreis zu beenden. Ein Heer an Mutigen, die wagen, die Wahrheit auszusprechen.              

Mit einem Dank an all die Betroffenen für ihren Mut und ihr Sein, schloss sie ihre Rede ab.

Feedback zum Tagesseminar vom 21. November 2020

«Ich fand es sehr gut, dass endlich in diesem Rahmen darüber gesprochen wird. Was die Schweiz brauchen könnte, ist gute, vertiefte Ausbildung, Weiterbildung in der Therapie und Begleitung der Betroffenen.»

Lebensberaterin

«Der Inhalt war für mich sehr gut und informativ. Ich wusste um Rituelle Gewalt. Allerdings war mir das Ausmass nicht bekannt und Überlebende zu sehen, machte mich sehr betroffen.»

Berufsbeiständin

«Sehr zufrieden, gute Gliederung, gute Rahmenbedingungen. Gute, wichtige, fundierte Informationen einschliesslich Berichten von Betroffenen.»

TeilnehmerIn

«Sehr gutes Seminar, sehr interessant, sehr informativ. Länge der Referate und Pausen perfekt. „Hut ab“ vor den Betroffenen. Vielen Dank.»

Polizistin

«Trotz der Schwere wurde viel Hoffnung vermittelt. Fachkompetenz wurde vermittelt, wie auch die persönliche Betroffenheit.»

TeilnehmerIn

«Insgesamt eine lohnende Informationsveranstaltung. Auch der Büchertisch war sehr wertvoll.»

Psychiater

Stimmen zum Tagesseminar
«Organisierte Rituelle Gewalt – Traumafokussierte Seelsorge» 
vom 10. April 2021:

  • Sehr zufrieden, sehr übersichtlich, sehr kostbarer Inhalt, den es sonst selten zu greifen gibt.

  • Themen: Gut und erhellend, hilfreich, differenziert
    Interviews: hilfreich und Einblick gebend

  • Super Themen gut heruntergebrochen, möglichst kompakt

  • Angenehm zum Zuhören. Lebendig und praxisorientiert

  • Sehr gut. War mir eine Hilfe, Situationen und Verhalten eines Opfers besser zu verstehen und einordnen zu können.

  • Mir haben die grosse Ehrlichkeit und das tiefe Herzensanliegen, Rituellen Missbrauch ans Licht zu bringen und Betroffenen ganzheitlich zu helfen, gefallen.

  • Betroffene, die geredet haben und verschiedene Referenten haben mir gefallen, denn die verschiedenen Ansichten und Geschichten und Erfahrungen haben das Seminar gut ausgeglichen.

  • Ruhige Atmosphäre, klare Abläufe, gut informiert, bei der „Schwere“ des Themas war immer auch die Hoffnung da.

ANMELDUNG

Vielen Dank! Nach Eingang der Zahlung werden wir die Anmeldung bestätigen

Organisierte Rituelle Gewalt,
Therapie- und Ermittlungserfahrungen

LEITUNG

  • Fritz Bamert, Präsident Verein CARA
     

REFERENTEN

  • PH.D. Michael Großklaus,
    ehemaliger Polizist, Theologe und promovierter  Psychologe​

  • Manfred Paulus, Kriminalhauptkommissar a.D. Ulm​

  • Eine Betroffene

Michael Großklaus

PH.D. Michael Großklaus ist Pastor, Psychologe, Dozent, Supervisor und Coach. Er leitet die psychologische Beratungsstelle Villingen-Schwenningen (BVS) und hält zahlreiche Vorträge im deutschsprachigen Raum.

Manfred Paulus

Manfred Paulus ist Erster Kriminalhauptkommissar a. D. mit langjähriger Erfahrung im Bereich der Rotlichtkriminalität. Als Fachbuchautor ist er ein gefragter Redner zu  den Themen Frauen- und Kinderhandels und Pädokriminalität. Er ist Träger des Bundesverdienstkreuzes.

Freitag, 25. Juni 2021

18:00 - 21:00 Uhr

 

GATE 27

Theaterstrasse 27b

8400 Winterthur

Eintritt frei, Kollekte
 

Anmeldung bis 23. Juni 2021

Wir werden uns nach den aktuellen Corona-Schutzmassnahmen richten.

Tagesseminar Flyer

Veranstaltungsflyer

Manfred Paulus im Gespräch

Der Markt in dem Rituelle Gewalt zu Geld gemacht wird sind Prostitution, Menschenhandel, Sexuelle Ausbeutung, das Spezielgebiet von Manfred Paulus. Hier im Gespräch mit Menschenrechtsaktivistin Inge Bell auf YouTube. 

CARA – Care About Ritual Abuse

Gemeinnütziger Verein, der auf christlichen Grundwerten basiert, politisch und konfessionell neutral arbeitet und sich durch Spenden finanziert. Der Verein CARA ist in allen deutschsprachigen Kantonen als gemeinnützig und steuerbefreit anerkannt.

Adresse

Verein CARA  |  CH-8605 Gutenswil  |  Tomenrain 20

www.verein-cara.ch  |  info@verein-cara.ch

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