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Interessenvereinigung zur Aufklärung und Vernetzung 

gegen organisierte sexualisierte und rituelle Gewalt

Interessenvereinigung zur Aufklärung und Vernetzung 

gegen organisierte sexualisierte und ritualisierte Gewalt

«Satanic Panic»-Berichterstattung

Die Bericherstattung über Rituelle Gewalt aus der Sicht der modernen Propaganda betrachtet.


Zu Beginn sei gesagt, dass das Thema Rituelle Gewalt für sich genommen ein grosses Potential für Aufmerksamkeit, Rechweite und viele Klicks bietet. Das nutzen sowohl Betroffene, die von ihren Gewalterfahrungen berichten, wie auch jene Medien, die behaupten, es gebe keine Rituelle Gewalt. Die Möglichkeiten dazu sind allerdings unterschiedlich.


Framing ist das Schlagwort, wenn es darum geht die Methode und Strategie einer sensationsgeladenen Berichterstattung zu erkennen. Framing gibt es seit es die Sprache gibt, es bedeutet Einrahmen oder einen Bedeutungsrahmen setzen.


Das gezielte Framing ist eine beliebte Methode der Meinungsbeeinflussung und kommt in den Medien immer dann zum Einsatz, wenn in einer Sache ausschliesslich nur eine Sichtweise vermittelt werden soll. Es wird ein Teilaspekt, der das gewünschte Narrativ stützt, aus einem grösseren Zusammenhang des Themas genommen (geframed) und nur über diesen berichtet, alle andern Aspekte des Themas werden ignoriert.


Begleitet wird das Framing oft von emotionalen Wortkreationen. Bei unserem Thema wird «Rituelle Gewalt» zu «Satanic Panic» gemacht. Eine moralische und mit Entrüstung aufgeladene Berichterstattung dient der Erzeugung gewünschter Emotionen und soll von den anderen Aspekten des Sachverhalts ablenken.


Es folgt eine weitere Methode, die Meinungs-Monopolisierung. Dabei wird versucht das Thema wieder und wieder, wenn möglich verteilt auf verschiedene Medien, dem Narrativ entsprechend darzustellen, mit dem Ziel der Gesellschaft zu suggerieren, es gäbe nur diese eine Sichtweise. Bei unserem Thema soll es heissen: «Ritueller Gewalt gibt es nicht.»


Falls Personen dennoch anders denken und sich äussern, werden sie sofort zu «Verschwörungstheoretikern» gemacht – der wohl beliebteste Kampfbegriff unserer Zeit um Andersdenkende zum Schweigen zu bringen. Personen oder auch Institutionen, die anderer Meinung sind, sollen gesellschaftlich isoliert und zu Aussenseitern gemacht werden.


In Folge der «Satanic Panic»-Berichterstattung von SRF haben Traumatherapeuten sogar ihren Job verloren, weil sie ihre Patienten, die von Ritueller Gewalt berichteten, ernst genommen haben, was ja eigentlich eine Grundvoraussetzung für eine gelingede Therapie ist.


Seit Dezember 2021 umfasst die «Satanic Panic»-Berichterstattung allein von einem Journalisten beim SRF bereits zehn Veröffentlichungen. Immer mit dem gleichen Fazit: «Rituelle Gewalt gibt es nicht». Sein Hauptargument: Es fehlen die gerichtlichen Beweise.


Dennoch outen sich immer mehr Betroffene in den sozialen Medien, dies mit gutem Grund. Wenn etwas nicht bewiesen ist, kann es trotzdem wahr sein. Ein Beweis ist vor Gericht nötig, um die Wahrheit glaubhaft zu etablieren, aber die Wahrheit hängt nicht vom Beweis ab, sondern von der tatsächlichen Übereinstimmung mit der Realität. So stellt sich die Frage: kann ein Kind, dass von erwachsenen Männern zur Produktion von kinderpornografischem Material immer wieder vergewaltigt wird, später im erwachsenen Alter überhaupt gerichtlich verwertbare Beweise liefern? Wenn keine Fotos oder Videos sichergestellt werden konnten, ist es dann deshalb nicht geschehen? Gibt es die Wahrheit, die vor Gericht nicht bewiesen werden konnte?


Bei näherer Betrachtung löst sich das «Satanic Panic-Frame» schnell auf und das eigentliche schnellwachsende Problem der Kinderpornografie mit ihren kriminellen Netzwerken ist offensichtlich. Rituelle Gewalt ist ein Teil davon, sie ist das bittere Ende in der Missbrauchskette.


Mit der Zerstörung von kleinen Kindern wird viel Geld verdient. Wenn die Kinder das Trauma überleben, sind sie lebenslang gezeichnet und meist auf Hilfe angewiesen. Wie relevant ist da noch die Frage, ob sie mit sadistischer oder satanischer Motivation zerstört wurden, ausser der Tatsache, dass ein Ritual das erlebte Trauma noch verstärkt und die Zerstörung des Kindes um so grösser ist? Die zurzeit bekannten Fakten zu Kinderpornografie führt die «Satanic Panic» Berichterstattung ad absurdum, wenn sie von unvorstellbarer Verschwörungstheorie spricht, denn nahezu zeitgleich sprechen Ermittler öffentlich davon, wie schwer manches sichergestellte Videomaterial vom Missbrauch kleiner Kinder zu ertragen ist. Jüngst war in einem Polizeibericht über einen Chat mit dem Namen «No Limits» zu lesen, in welchem u.a. Videos von getöteten und anschließend missbrauchten Kindern geteilt wurden. (Quelle: https://www.polizei.bayern.de/aktuelles/pressemitteilungen/043303/index.html)


Das Unvorstellbare ist längst Realität, die Beweise dafür liegen auf beschlagnahmten Datenträger in den Asservatenkammern der Polizei und werden von Instutitionen wie der Internet Watch Foundation IWF im Internet laufend aufgespührt.


«Die Methoden der Meinungslenkung» von Johannes Menath

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