
CARA-Veranstaltungen
Veranstaltungen im Verein CARA
Seminar in Zürich in 3 Blöcken

Grundkurs und Vertiefung PITT-KID
31. Aug. 2026 bis 2. Sept. 2027
Fachtagung in Deutschland

Fachtagung «DISkurs» mit zahlreichen Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis
18. - 20. September 2026
Tagesseminar in Winterthur

Vom Notfallprogramm zum INNEREN RUNDEN TISCH
Donnerstag, 5. November 2026
Fachtagung in Deutschland

Ankerland TraumaTage 2026
Donnerstag, 19.November 2026

Grundkurs und Vertiefung PITT-KID
31. Aug. 2026 bis 2. Sept. 2027
Zürich
Grundkurs und Vertiefung PITT-KID
PITT-KID ist ein psychodynamisch Therapieverfahren für traumatisierte Kinder und Jugendliche. Es verbindet verschiedene Ansätze, die sich in der Behandlung traumatisierter Patientinnen und Patienten als wirksam und hilfreich erwiesen haben. Besonders bei frühen, chronischen und komplexen Traumafolgestörungen hat sich PITT-KID bewährt. Auch bei Kindern und Jugendlichen, die akut psychisch erschüttert sind, können einzelne Elemente des Verfahrens sinnvoll eingesetzt werden.
Das Konzept orientiert sich an der Psychodynamisch-Imaginativen Traumatherapie nach Prof. Luise Reddemann, die ursprünglich für Erwachsene entwickelt wurde. PITT-KID überträgt und erweitert diese Grundlagen für die Arbeit mit jungen Menschen. Dabei werden sowohl entwicklungspsychologische Gesichtspunkte als auch das familiäre und soziale Umfeld berücksichtigt. Systemische und familientherapeutische Perspektiven werden traumapsychologisch fundiert in die Behandlung einbezogen.
Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt auf der Aktivierung von Ressourcen, die dem jeweiligen Entwicklungsstand entsprechen. Durch imaginative Methoden, spielerische Zugänge und die gedankliche Auseinandersetzung mit belastenden Erfahrungen werden Kinder und Jugendliche dort angesprochen, wo bereits eigene Fähigkeiten, Kraftquellen und Bewältigungsmöglichkeiten vorhanden sind.
Die Deutschsprachige Gesellschaft für Psychotraumatologie e. V. (DeGPT) erkennt PITT-KID im Rahmen der Zusatzqualifikation «Spezielle Psychotraumatherapie mit Kindern und Jugendlichen» als Behandlungsverfahren für Kinder und Jugendliche mit schwerer, chronifizierter posttraumatischer Belastungsstörung und komplexer komorbider Symptomatik an. Die Wirksamkeit des Verfahrens wurde in einer Pilotstudie der Wilhelms-Universität Münster untersucht und nachgewiesen.
Das Seminar PITT-KID richtet sich an approbierte ärztliche, pädagogische und psychologische
Kinder- und JugendpsychotherapeutInnen. Kreativ- und andere Therapeuten mit einem
Hochschulabschluss in ihrer Fachausrichtung, sowie Interessierte anderer, sozialer Berufe, die
regelmäßig und intensiv mit jungen traumatisierten Menschen arbeiten, können nach Rücksprache
ebenfalls teilnehmen.
Weitere Informationene und die Möglichkeit sich anzumelden finden sie im beiliegenden Informationsblatt zum Kurs.

Der Versand erfolgt per Post mit beiliegender Rechnung. Bitte beachten Sie, dass die Portogebühren je nach Menge, Land und Versandart variieren können.
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Tätigkeitsfelder im VEREIN CARA
Unser Ziel
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Aufklärung über und Sensibilisierung für Organisierte Rituelle Gewalt (ORG)
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Vernetzung und multidisziplinäre Zusammenarbeit von und mit Fachleuten
Untergeordnetes Ziel
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Unterstützung und Begleitung Betroffener von ORG und ihren Angehörigen, Begleitpersonen etc. in begrenztem Rahmen. Soweit es in unseren Möglichkeiten steht, geben wir Betroffenen, Angehörigen, Fachpersonen und Interessierten zu Anliegen und Fragen gerne Auskunft oder leiten sie an entsprechende Fachstellen weiter, da wir keine Beratungsstelle sind.
Wen wollen wir erreichen?
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Interessierte
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Angehörige
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Begleitende (Freiwilligenarbeit)
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Fachpersonen (Therapie, Soziale Arbeit, Polizei, Justiz, Medizin, Kirche, Politik, Pädagogik etc.)
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Betroffene (mit unterschiedlich langen Ausstiegs-, Therapie-, Heilungs- etc. Prozessen und mit unterschiedlichem Wissensstand über ihre eigene Geschichte, ihre Überlebens-Mechanismen und ihr «Innenleben»)
Unser Auftrag
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Wir klären auf unserer Homepage, an unseren Anlässen, an Seminaren, durch Bücher, die wir herausgeben etc. über ORG auf.
Was möchten wir vermitteln?
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Was ist Organisierte Rituelle Gewalt?
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Welches sind mögliche Auswirkungen für die Betroffenen?
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Wie kann den Betroffenen geholfen/könnten sie unterstützt werden?
Allgemein gilt
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Wir hören zu und unterstützen Betroffene im Umgang mit ihren Traumafolgen soweit uns dies möglich ist; wir wissen um die Gefahren der Suggestion von Gewalt. Wir verzichten darum auf jede Form von Suggestion und Manipulation.
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Wir unterstützen Betroffene bei der Stabilisierung und versuchen, ihnen bei der Suche von geeigneten Therapiemöglichkeiten zu helfen und fachliche Unterstützung zu finden.
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Wir machen selber keine Psychotherapien und bieten auch keine anderen Therapieformen an. Wir stellen keine Diagnosen.
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Wir unterstützen Betroffene, falls sie eine Anzeige erwägen, indem wir sie beispielsweise mit Opferberatungsstellen vernetzen. Wir geben keine Empfehlung ab, ob Anzeige erstattet werden soll. Wir tätigen weder Ermittlungen, noch juristische Begleitung.
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Wir bieten für Betroffene und Begleitende in geschütztem Rahmen Orte der Begegnung und Ermutigung an.
Definition Organisierte sexuelle rituelle Gewalt
In organisierten und rituellen Gewaltstrukturen wird die systematische Anwendung schwerer sexualisierter Gewalt (in Verbindung mit körperlicher und psychischer Gewalt) an Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen durch die Zusammenarbeit mehrerer Täter_innen bzw. Täter_innennetzwerke ermöglicht und ist häufig verbunden mit kommerzieller sexueller Ausbeutung (Zwangsprostitution, Handel mit Kindern, Kinder-/Gewaltpornografie).
Dient eine Ideologie zur Begründung oder Rechtfertigung der Gewalt, wird dies als rituelle Gewaltstruktur bezeichnet. In manchen Strukturen sind Familien generationenübergreifend eingebunden. Es erfolgt eine frühkindliche Bindung an Täter_innen, Gruppe und Ideologie. Hinzu kommt ein Schweigegebot. Aussteigende werden unter Druck gesetzt, erpresst und verfolgt.
Organisierte und rituelle Gewaltstrukturen können eine umfassende Kontrolle und Ausbeutung von Menschen durch Mind-Control-Methoden beinhalten. Die planmäßig wiederholte Anwendung schwerer Gewalt erzwingt spezifische Dissoziation bzw. eine gezielte Aufspaltung der kindlichen Persönlichkeit. Die entstehenden Persönlichkeitsanteile werden für bestimmte Zwecke trainiert und benutzt. Ziel dieser systematischen Abrichtung ist eine innere Struktur, die durch die Täter_innen jederzeit steuerbar ist und für die das Kind und später der Erwachsene im Alltag keine bewusste Erinnerung hat.
Für Menschen mit diesen Erfahrungen ist es besonders schwer, Schutz und angemessene Unterstützung zu erhalten.
(Fachkreis »Sexualisierte Gewalt in organisierten und rituellen Gewaltstrukturen« beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Deutschland, April 2018)

CARA – Care About Ritual Abuse
Gemeinnütziger Verein, der auf christlichen Grundwerten basiert, politisch und konfessionell neutral arbeitet und sich durch Spenden finanziert. Der Verein CARA ist in allen deutschsprachigen Kantonen als gemeinnützig und steuerbefreit anerkannt.
Verein CARA
Postfach
CH-8401 Winterthur
