
CARA-Veranstaltungen
Veranstaltungen im Verein CARA
Fachtagung in Deutschland

Fachtagung «DISkurs» mit zahlreichen Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis
18. - 20. September 2026
Tagesseminar mit Dr. Andreas Krüger

Vom Notfallprogramm zum INNEREN RUNDEN TISCH
Donnerstag, 5. November 2026

Fachtagung «DISkurs» mit zahlreichen Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis
18. - 20. September 2026
Veranstalter
Kitzberg-Kliniken Bad Mergentheim
Veranstaltungsort
Kursaal im Kurhaus Bad Mergentheim
Lothar-Daiker-Straße 2
D-97980 Bad Mergentheim
Fachtagung «DISkurs» mit zahlreichen Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis
Einladung zur Fachtagung DISkurs:
Dissoziative Identitätsstörung
Perspektiven verbinden
Komplexität verstehen
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
die Dissoziative Identitätsstörung (DIS) stellt für Betroffene, Behandelnde und die Gesellschaft gleichermaßen eine komplexe Herausforderung dar. Die Lebensrealitäten Betroffener, unterschiedliche wissenschaftliche Ansätze und klinische Erfahrungen haben wertvolle Erkenntnisse hervorgebracht –oft jedoch aus getrennten Blickwinkeln und emotional aufgeladen.
Ziel unserer Fachtagung DISkurs ist es, diese Perspektiven zusammenzuführen, die zugrundeliegenden Dynamiken besser zu verstehen und einen offenen, respektvollen Austausch zu fördern.
Wie in der Behandlung der DIS sich innere Anteile verbinden und Integration möglich wird, so möchten wir auch auf fachlicher Ebene Brücken schlagen zwischen den verschiedenen Bereichen.
So entsteht ein Raum, in dem unterschiedliche Positionen einander ergänzen und das komplexe Krankheitsbild DIS in seiner Vielschichtigkeit sichtbar, verstehbar und differenziert diskutierbar wird – als Beitrag zu einer besseren Versorgung und einer fundierteren Praxis im Umgang mit Betroffenen.

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Tätigkeitsfelder im VEREIN CARA
Unser Ziel
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Aufklärung über und Sensibilisierung für Organisierte Rituelle Gewalt (ORG)
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Vernetzung und multidisziplinäre Zusammenarbeit von und mit Fachleuten
Untergeordnetes Ziel
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Unterstützung und Begleitung Betroffener von ORG und ihren Angehörigen, Begleitpersonen etc. in begrenztem Rahmen. Soweit es in unseren Möglichkeiten steht, geben wir Betroffenen, Angehörigen, Fachpersonen und Interessierten zu Anliegen und Fragen gerne Auskunft oder leiten sie an entsprechende Fachstellen weiter, da wir keine Beratungsstelle sind.
Wen wollen wir erreichen?
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Interessierte
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Angehörige
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Begleitende (Freiwilligenarbeit)
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Fachpersonen (Therapie, Soziale Arbeit, Polizei, Justiz, Medizin, Kirche, Politik, Pädagogik etc.)
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Betroffene (mit unterschiedlich langen Ausstiegs-, Therapie-, Heilungs- etc. Prozessen und mit unterschiedlichem Wissensstand über ihre eigene Geschichte, ihre Überlebens-Mechanismen und ihr «Innenleben»)
Unser Auftrag
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Wir klären auf unserer Homepage, an unseren Anlässen, an Seminaren, durch Bücher, die wir herausgeben etc. über ORG auf.
Was möchten wir vermitteln?
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Was ist Organisierte Rituelle Gewalt?
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Welches sind mögliche Auswirkungen für die Betroffenen?
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Wie kann den Betroffenen geholfen/könnten sie unterstützt werden?
Allgemein gilt
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Wir hören zu und unterstützen Betroffene im Umgang mit ihren Traumafolgen soweit uns dies möglich ist; wir wissen um die Gefahren der Suggestion von Gewalt. Wir verzichten darum auf jede Form von Suggestion und Manipulation.
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Wir unterstützen Betroffene bei der Stabilisierung und versuchen, ihnen bei der Suche von geeigneten Therapiemöglichkeiten zu helfen und fachliche Unterstützung zu finden.
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Wir machen selber keine Psychotherapien und bieten auch keine anderen Therapieformen an. Wir stellen keine Diagnosen.
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Wir unterstützen Betroffene, falls sie eine Anzeige erwägen, indem wir sie beispielsweise mit Opferberatungsstellen vernetzen. Wir geben keine Empfehlung ab, ob Anzeige erstattet werden soll. Wir tätigen weder Ermittlungen, noch juristische Begleitung.
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Wir bieten für Betroffene und Begleitende in geschütztem Rahmen Orte der Begegnung und Ermutigung an.
Definition Organisierte sexuelle rituelle Gewalt
In organisierten und rituellen Gewaltstrukturen wird die systematische Anwendung schwerer sexualisierter Gewalt (in Verbindung mit körperlicher und psychischer Gewalt) an Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen durch die Zusammenarbeit mehrerer Täter_innen bzw. Täter_innennetzwerke ermöglicht und ist häufig verbunden mit kommerzieller sexueller Ausbeutung (Zwangsprostitution, Handel mit Kindern, Kinder-/Gewaltpornografie).
Dient eine Ideologie zur Begründung oder Rechtfertigung der Gewalt, wird dies als rituelle Gewaltstruktur bezeichnet. In manchen Strukturen sind Familien generationenübergreifend eingebunden. Es erfolgt eine frühkindliche Bindung an Täter_innen, Gruppe und Ideologie. Hinzu kommt ein Schweigegebot. Aussteigende werden unter Druck gesetzt, erpresst und verfolgt.
Organisierte und rituelle Gewaltstrukturen können eine umfassende Kontrolle und Ausbeutung von Menschen durch Mind-Control-Methoden beinhalten. Die planmäßig wiederholte Anwendung schwerer Gewalt erzwingt spezifische Dissoziation bzw. eine gezielte Aufspaltung der kindlichen Persönlichkeit. Die entstehenden Persönlichkeitsanteile werden für bestimmte Zwecke trainiert und benutzt. Ziel dieser systematischen Abrichtung ist eine innere Struktur, die durch die Täter_innen jederzeit steuerbar ist und für die das Kind und später der Erwachsene im Alltag keine bewusste Erinnerung hat.
Für Menschen mit diesen Erfahrungen ist es besonders schwer, Schutz und angemessene Unterstützung zu erhalten.
(Fachkreis »Sexualisierte Gewalt in organisierten und rituellen Gewaltstrukturen« beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Deutschland, April 2018)

CARA – Care About Ritual Abuse
Gemeinnütziger Verein, der auf christlichen Grundwerten basiert, politisch und konfessionell neutral arbeitet und sich durch Spenden finanziert. Der Verein CARA ist in allen deutschsprachigen Kantonen als gemeinnützig und steuerbefreit anerkannt.
Verein CARA
Postfach
CH-8401 Winterthur