CARA – Care About Ritual Abuse

Gemeinnütziger Verein, der auf christlichen Grundwerten basiert, politisch und konfessionell neutral arbeitet und sich durch Spenden finanziert. Der Verein CARA ist in allen deutschsprachigen Kantonen als gemeinnützig und steuerbefreit anerkannt.

Adresse

Verein CARA | CH-9050 Appenzell | Jakob-Signer-Strasse 12

www.verein-cara.ch | info@verein-cara.ch

Suche
  • info@joachim-ernst.ch

Es war einmal ein spanischer Strassenhund

(von Ruth Mauz) Kein Stammbaum. Eine Trottoirmischung. Von ganz klein an schlägt er sich durch und frisst, was irgendwie fressbar ist. So entwickelt er sich zum Allesfresser. Er stört und kriegt da und dort Schläge ab. Bei einer Razzia auf Strassenhunde wird er mit andern Leidensgenossen eingefangen und in eine Tötungsstation eingeliefert. In allerletzter Minute wird er von Tierschützern aus der Schweiz vor dem sichern Tod errettet.

Er landet in einem Tierheim in der Schweiz. Er wird gepflegt, aber niemand will den Hund mit seinem struppigen Fell.



Doch dann kommt die Wende!

Eine junge Frau, die den Ausstieg aus rituellen Gewaltstrukturen gewagt hat, aber weiter bedrängt wird, wünscht sich zu ihrem Schutz einen Hund. Sie sieht den ehemaligen spanischen Strassenhund und er sieht sie: Liebe auf den ersten Blick. Für beide beginnt ein neues Kapitel. Sie gibt dem namenlosen Hund einen ehrenvollen Namen.

Er lernt in kurzer Zeit Schweizer Hundemanieren und entwickelt sich zum Top Sicherheitshund.




Er bewundert seine Herrin und lässt sie weder draussen noch drinnen aus den Augen. Er nimmt jede Gefahr sofort wahr und reagiert entschlossen. Von Kindern und Erwachsenen mit guter Gesinnung lässt er sich streicheln und gibt damit seiner Herrin Gelegenheit zu freundlichen Kontakten.

Er zeichnet sich aus durch eine aussergewöhnliche Sensibilität. Wenn Schmerzen und Angst spürbar werden, schaut er sie mit liebevollen Augen an und tut, was eben Hunde zum Trost tun können.

Nur etwas erinnert noch recht penetrant an seine Vergangenheit als Strassenköter. Er ist immer noch Allesfresser, was sich beispielsweise darin zeigt, dass er Radiesli aus der Erde buddelt und unreife

kleine Äpfel vom Bäumchen reisst und sich damit

seinen Speisezettel anreichert.


5 Ansichten