Interessenvereinigung zur Aufklärung und Vernetzung 
gegen rituellen Missbrauch und organisierte Gewalt 

CARA – Care About Ritual Abuse

Gemeinnütziger Verein, der auf christlichen Grundwerten basiert, politisch und konfessionell neutral arbeitet und sich durch Spenden finanziert. Der Verein CARA ist in allen deutschsprachigen Kantonen als gemeinnützig und steuerbefreit anerkannt.

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Der Hölle entronnen

Aktualisiert: Juni 5

Die «Familie» gehörte einem satanischen Kult an. Er ist religiös motiviert, statt Gott wird dort Satan angebetet. Die Versammlungen sind von Ritualen geprägt, die Organisation streng hierarchisch strukturiert. Die führenden Mitglieder unterhalten enge Kontakte zu Kulten und Geheimlogen ähnlicher Art im In- und Ausland.


Viele davon sind in Prostitution, Kinder- und Drogenhandel sowie im gewalt- und kinderpornografischen Bereich tätig. Ihr Einfluss ist gross: Geld, Macht und sexuelle Perversion schaffen die Grundlage für die Zusammenarbeit. Kindern, so auch mir, wird von klein auf vermittelt, dass der Kult, der bei uns «Familie» hiess, die höchste Instanz ist. Durch unterschiedliche Foltermethoden wie zum Beispiel Stromschläge, wiederholter Vergewaltigung und Nahtoderfahrungen wird man zu absolutem Gehorsam und zum Dienen erzogen. Es ist erbarmungslos.

Das Schlimmste daran ist die Hoffnungslosigkeit, dass es kein Ende gibt.

Meine Mutter verkaufte mich an Männer. Sie holten mich ab und brachten mich am nächsten Morgen wieder zurück. Betäubungsmittel liessen mich die langen Autofahrten oft nur im Halbschlaf mitbekommen.

Lange habe ich mir eingeredet, dass meine Mutter nicht genau wusste, was dort geschah. Ich war der Überzeugung, es gehört eben zum Leben dazu oder ich habe es nicht anders verdient.


Ethos Artikel, Ausgabe Nr. 5 | 2020 >>