CARA – Care About Ritual Abuse

Gemeinnütziger Verein, der auf christlichen Grundwerten basiert, politisch und konfessionell neutral arbeitet und sich durch Spenden finanziert. Der Verein CARA ist in allen deutschsprachigen Kantonen als gemeinnützig und steuerbefreit anerkannt.

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Evangelischer Kirchenbote August 2019

Das Schweigen brechen

In der Serie «was macht eigentlich...?» Kommt in dieser Ausgabe Ruth Mauz zu Wort. Die 82-jährige war bis 1999 Pfarrerin in Kreuzlingen und hilft jetzt Opfern rituelle Gewalt

(Esther Simon) Ruth Mauz erinnert sich mit grosser Dankbarkeit an ihrer Zeit als Pfarrerin in der Thurgauer Landeskirche. Von 1977-1987 wirkte sie in der Doppelgemeinde Langrickenbach/Birwinken, von 1987-1999 in Kreuzlingen.

Bei ihrer Pensionierung dachte sie allerdings nicht daran, sich zur Ruhe zu setzen. Bis 2008 arbeitet Ruth Mauz in der «Schleife» in Winterthur, eine überkonfessionellen Stiftung mit dem Ziel christliche Gemeinden zu fördern. Für sie selbst unerwartet sei es dann nochmals zu einem Neubeginn gekommen.

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Frauenfelder Nachrichten am 12.07.2018​

Ritueller Missbrauch: Wenn ein Mensch zerbricht 

Sie werden bedroht. Vergewaltigt. Ermordet. Opfer von rituellem Missbrauch haben weder eine Wahl noch eine Stimme. Das will die 81-jährige Ruth Mauz ändern. Aber die Mission der ehemaligen Thurgauer Pfarrerin ist schwierig.
(Janine Sennhauser) Ritueller Missbrauch. Zwei Worte, viele Facetten. In der Fachliteratur wird der Begriff als «sehr schwere Form der Misshandlung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen» bezeichnet. Laut Experten umfasst ritueller Missbrauch körperliche, seelische und sexuelle Formen von Gewalt. Im Rahmen von Zeremonien sollen Verbrechen wie Folter und Vergewaltigungen begangen werden. Die Opfer, so heisst es, sind meist Kinder, welche direkt nach der Geburt von ihren Eltern in den Zirkel eingeführt werden. Rituelle Gewalt wird zwar häufig mit Satanismus in Zusammenhang gebracht, laut Experten müssen die Zeremonien jedoch nicht zwingend einen religiösen Hintergrund haben. Die Ziele der Täterschaft sind laut Experten meist identisch: Opfer verwirren, einschüchtern und sie von ihren Ideologien überzeugen. Dafür schrecken die Täterinnen und Täter vor nichts zurück.
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YouTube: Opfer von rituellem Missbrauch:
«Ich wurde als Kind hunderte Stunden lang vergewaltigt.»

Anneke Lucas ist in Belgien aufgewachsen und klagt an, als Kind hunderte Stunden sexuell missbraucht und vergewaltigt worden zu sein. Lucas beschreibt in ihrer schockierenden Aussage systematischen Kindesmissbrauch durch elitäre Pädophilen-Ringe.
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YouTube: Ritueller Missbrauch Teil 2/7 in Deutschland

Auf YouTube findet sich eine ganze Beitragsreihe zum Thema Rituelle Gewalt.
Der zweite Film zeigt die Probleme für Opfer und Ermittler bei der Polizeiarbeit auf.
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Seit Frühling 2016 ist ein Informationsportal zum Thema Ritueller Gewalt online. 
Eine mutige Journalistin trägt relevante Gerichtsurteile aus der Vergangenheit zusammen und berichtet über aktuelle Meldungen.

 

Sie schreibt:

«Bislang wird Rituelle Gewalt immer als reines Dunkelfeld-Phänomen beschrieben. 
Wir wollen zeigen: Es gibt ein Hellfeld, mit dem wir uns auseinandersetzen müssen! 
Und es ist nicht „undenkbar“, dass das, was Aussteiger/innen berichten, auch wirklich geschieht.

 

Es gibt Gerichtsurteile und Belege für Fälle Ritueller Gewalt. 

Wir laden Sie ein, sich selbst ein Bild zu machen.»

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